Geldkoffer

Wieviel ich brauche, um (wirklich) zu leben

Danke!

Da Geld allein nicht glücklich macht, brauchst du eine konkrete Vorstellung davon, was du mit deinem Geld anstellst. Schon oft habe ich diesen Tipp gelesen, dass du dir vorstellen sollst, bereits in dem Zustand zu sein, in dem du gerne sein möchtest. Wenn du Millionär sein möchtest, dann spare dir es dir nicht auf, bis du das Geld auf dem Konto hast, um zu Denken und Handeln, wie es ein Millionär tun würde. Habe erst das Mindset eines Millionärs, dann folgt das Geld von selbst.

In diesem Artikel möchte ich konkret darauf eingehen, was für Wünsche ich habe und wie viel Geld dafür notwendig ist. Ich möchte mir ein Bild davon malen, wie meine Zukunft aussieht, damit ich mich schon heute damit beschäftigen kann. Umso häufiger du dich mit etwas beschäftigst, desto fokussierter wirst du. Desto mehr verschiedene Kanäle du nutzt, um dich mit einem Thema auseinanderzusetzen, umso mehr verinnerlichst du das Thema dann auch.

So will ich es auch mit meinem Ziel der finanziellen Freiheit gestalten. Denn der Weg dorthin ist die eine Sache, das Ziel und das Warum die andere.

Auf dem Weg zur finanziellen Freiheit gibt es meiner Ansicht nach drei bis vier Stufen, welche zu bewältigen sind. Je nach eigener Vorliebe kann es ausreichen, wenn du es dir auf der ersten Stufe bequem machst oder du noch keine Ruhe gibst, wenn du schon zu dein Ein-Prozentern gehörst.

Wichtig ist es auf jeden Fall, dass du immer glücklich bist. Also auch, wenn du noch am Anfang deiner Karriere stehst und noch alle Stufen zu bewältigen hast. Denn wenn du heute nicht glücklich bist, dann wirst du es auch nicht mit viel Geld sein.

Deshalb macht es Sinn, neben der finanziellen Freiheit auch an seiner Persönlichkeit zu arbeiten. Natürlich kannst du sagen, warum sollte ich mich abmühen, finanziell frei zu werden, wenn ich sowieso schon glücklich bin? Da hast du natürlich recht! Ein wenig Unzufriedenheit oder auch das Streben nach mehr gehört schon dazu, um bereit zu sein, die Arbeit auf sich zu nehmen.

Wie so oft, ist die Welt auch hier nicht schwarz oder weiß, sondern hat viele Farben in vielen Facetten. Also finde den für dich richtigen Weg und das Wichtigste: Gehe ihn!

In diesem Artikel werde ich dir aufzeigen, wie diese Stufen bei mir aussehen und welcher Zustand für mich erstrebenswert ist. Hierauf werde ich dann natürlich auch das Hauptaugenmerk legen.


Inhalt

1. Wie viel ich zum Leben brauche

2. Wie viel ich wirklich zum Leben brauche

3. Wie viel ich brauche, um wirklich zu leben

4. Wie viel ich brauche, um im Überfluss zu leben

5. Fazit


Wie viel ich zum Leben brauche



In diese Kategorie gehört eigentlich das absolute Minimum, dass dich gerade noch so über Wasser hält. Da ich mir mittlerweile einen gewissen Lebensstandard aufgebaut habe und auch eine Verpflichtung meiner Familie gegenüber habe, möchte ich dieses absolute Minimum ein wenig nach oben hin korrigieren.

Zu den Basiskosten gehören die Ausgaben für das Wohnen, wichtige Versicherungen, Mobilität und Nahrungsmittel.

Sicher kann man in einer kleinen Wohnung oder in einer WG wohnen. Da dies aber für meine Familie nicht in Betracht kommt, kalkuliere ich meinen Anteil bei einer soliden Wohnung inklusive Nebenkosten ich mit 325 €.

Die nötigsten Versicherungen sollten für 100 € zu bekommen sein. Die Kinderkrippe hat einen festen Betrag von 176 €, Nahrung und Dinge des täglichen Lebens rechne ich mit 200 €.

Insgesamt komme ich so auf 801 €. Wenn ich also mein Eigenkapital von rund 140.000 € flüssig machen würde, bräuchte ich eine Rendite von knapp 7 % um schon heute von meinem ersparten leben zu können.

Wie viel ich wirklich zum Leben brauche



Nach aktuellem Stand habe ich monatliche Fixkosten von knapp 1.407 €. Hiervon entfallen 415 € auf den Hauskredit und 143 € auf die Hausnebenkosten. Für Versicherungen gehen 152 € drauf, während 176 € für die Kinderkrippe bezahlt werden müssen. Für Einkäufe des täglichen Bedarfs gebe ich rund 350 € aus und weitere 171 € für sonstige Ausgaben, wie z.B. Steuern, Vereinsbeiträge, Mobilität und Telekommunikation.

Nach meinem Verständnis bewege ich mich damit schon am unteren Minimum des für mich nötigen Lebensstandards. Wenn du meine bisherige Entwicklung verfolgt hast, weißt du, dass ich in den letzten Jahren deutlich mehr Geld zur Verfügung hatte. Dementsprechend hatte ich auch einen höheren Konsum und es fällt mir heute oftmals noch schwer, nicht zu viel auszugeben. Ich könnte meine Stundenanzahl wieder auf eine Vollzeitstelle erhöhen, um heute besser leben zu können. Lieber ist es mir aber, diese Zeit heute für meine Zukunft zu investieren, anstatt in der meines Arbeitgebers.

Link: Monetäre Entwicklung, Stand: April 2019

Um mit meinem Kapital heute schon leben zu können, benötige ich eine Rendite von 12 %. Das ist schon sportlich und heißt, dass ich noch ein bisschen sparen muss.

Wie viel ich brauche, um wirklich zu leben

Nun zum wirklich interessanten Teil. Ausgehend von meinen momentanen Ausgaben gibt es natürlich noch weitaus mehr, was ich vom Leben erwarte. Da ich hier von einem benötigten Cashflow ausgehe, rechne ich große Investitionen auf einen Zeitraum von 10 Jahren um. Beim Eigenheim rechne ich mit 15 Jahren.

Bei dem Haus, in dem ich lebe, habe ich beim Kauf auf ein schönes solides Haus, welches nicht zu viel kosten darf, geachtet. Hintergrund ist der, dass ich es möglichst schnell abbezahlt haben möchte und dabei monatlich keine zu hohe Rate tragen will.

Für ein solides Traumhaus sollten 400.000 € reichen, auf 15 Jahre gesehen komme ich dann auf 2.222.22 € monatlich. Inklusive Nebenkosten dürfte ich mit 3.000 € auskommen.

Als Auto kommt für mich nur ein Tesla Model S infrage. Bei einem Kaufpreis von 150.000 € komme ich auf 1.250 €. Inklusive Versicherung, Steuer, Wartung und Wertverlust veranschlage ich 2.000 € pro Monat.

Wer finanziell frei ist, möchte oftmals auch die Welt sehen, so ist es auch bei mir. Zwei größere Urlaube für je 5.000 € und 4 kleine a 1.000 € schlagen mit 1166,67 € monatlich zu Buche.

Für Dienstleistungen, wie eine Haushaltshilfe, einen Gärtner und die Kinderbetreuung rechne ich pauschal mit 1.000 €.

Versicherungen, Nahrung und Dinge des täglichen Bedarfs 1.000 €.

Hobbys, Freizeit und sonstiger Konsum 1.000 €

Spenden 1.000 €.

Insgesamt komme ich bei dieser Variante auf 10.166,67 € benötigten monatlichen Cashflow.

Diese Summe übersteigt meine Zielmarke von 5.000 € deutlich. Über die benötigte Rendite bei meinem aktuellen Eigenkapital mache ich lieber keine Rechnung auf.

Wie viel ich brauche, um in Überfluss zu leben



Wie du festgestellt hast, habe ich keine Probleme damit, meinen Lebensstandard einen zukünftigen höheren Cashflow anzupassen. Dabei habe ich, nach meinem Verständnis, noch nicht einmal großartig übertrieben. Wenn man wirklich Leben will, sollten diese Wünsche schon drin sein.

Was ist aber, wenn du so viel Geld hast, dass es fast unmöglich ist, alles auszugeben? Also ein paar noch größere Wünsche bekomme ich auf jeden Fall auf den Zettel. Nach aktuellem Stand ist das kein Zustand, für den ich bis auf das letzte Hemd kämpfen würde. Aber Falls dieser Fall eintritt, bin ich auf jeden Fall gerüstet.

Beim Haus habe ich bisher recht solide kalkuliert. Wenn es noch ein bisschen größer und Extravaganter in besserer Lage sein soll, kann ich sicher schnell die 1 Mio. € knacken. Außerdem wäre es schön, ein oder zwei Ferienhäuser zu unterhalten. Das dürfte für 500.000 € realisierbar sein. Inklusive Bewirtschaftungskosten liege ich dann bei 15.000 € monatlich.

Bei den Urlauben habe ich auch eher passiv gerechnet und würde auch 4 größere Urlaube a 15.000 € und 6 kleinere a 2.000 € vertragen. Monatlich sind das 6.000 € für Urlaub.

Auch wenn ich es schon recht gut schaffe, mich in einen größeren Konsum hineinzudenken. Manche Investitionen liegen außerhalb meines Horizonts. Ein Privatflugzeug oder eine Jacht erscheinen mir heute wirklich abwegig. Wofür ich sonst noch viel Geld ausgeben sollte, fällt mir kaum ein. Deshalb rechne ich der einen weiteren Pauschalbetrag von 10.000 € für weiteren Luxus wie einen Chauffeur, Massagen, Luxusuhren und Co.

Insgesamt komme ich so auf 38.000 € monatlich. Mein momentanes Eigenkapital würde hier keine vier Monate überstehen.


Fazit



Wie ich bereits in einem älteren Blog geschrieben habe, strebe ich einen monatlichen Cashflow von 5.000 € an. Ab dieser Summe soll das persönliche Glück nicht mehr im Zusammenhang mit dem steigenden Kapital sein. Wenn ich mir meine Zusammenfassung ansehe, komme ich mit der Summe nicht ganz zurecht, um nach meinem Verständnis wirklich zu leben.

Lies: Die Strategie: 5.000 € pro Monat nach einem Jahr

Mit 10.166,67 € brauche ich mehr als doppelt so viel, um einen Lebensstandard zu erreichen, den ich nach heutigem Stand anstrebe.

Was sagst du zu meinen Vorstellungen, Wünschen und Träumen? Bin ich dir zu abgehoben? Soll ich meine Ziele lieber höherstecken?



Wie sieht dein finanzielles Ziel aus und hast du es eventuell bereits erreicht? Lass mir doch einen Kommentar da und berichte darüber.

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