Finanzielle Freiheit

Finanzielle Freiheit: Meine Anlagestrategie

Danke!

In letzter Zeit habe ich mit Reicher als die Geissens von Alex Fischer, Der Weg zur finanziellen Freiheit von Bodo Schäfer und Denken, Handeln Wohlstand von Jürgen Höller drei Bücher gelesen, in denen mir ähnliche Strategien für den Aufbau meines Vermögens empfohlen wurde.

Welche Strategien das sind und wie ich diese auf meine eigene Situation umsetzen werde, erfährst du in diesem Artikel. Ab September setze ich meine Strategie um und über das genaue Vorgehen und die Entwicklung der Erträge werde ich dich natürlich auf dem Laufenden halten und in periodischen Abständen darüber berichten.

Ich habe meine Stundenanzahl in meinem Angestelltenjob seit Anfang des Jahres auf 30 Stunden reduziert. Außerdem habe ich ein recht teures, da altes Eigenheim mit hohen Nebenkosten. Dazu kommt, dass ich für mein Haus und meine erste Wohnung eine recht hohe Tilgung von 5,65 % auf 238.197 € zahle. Soll heißen, nach Abzug meiner laufenden Kosten bleibt also nicht so viel Geld übrig, welches ich zusätzlich Anlegen kann.

Nichtsdestotrotz möchte ich mich auf einen monatlichen Betrag von 150 € festlegen, den ich in den Vermögensaufbau stecke. Dieser Betrag ist sicherlich nicht sehr hoch, da ich aber bereits viel in meine Immobilien investiere, habe ich leider nicht mehr übrig. Die Summe werde ich kontinuierlich erhöhen, sobald ich weitere Einnahmen generiere.

Da ich den Sparbetrag mit der Zeit erhöhen möchte, werde ich einen absoluten Geldbetrag aber auch den prozentualen Anteil ermitteln. So kann ich später einfach nur den prozentualen Wert von der erhöhten Rate in die jeweiligen Anlageklassen umlegen.


Den Cashflow meiner Immobilien werde ich erst mal außen vorlassen, da ich meine Immobilieninvestments gerne als geschlossenes System behandeln. Deshalb werde ich für meine Immobilien ein getrenntes Polster aufbauen, mit dem ich auch mal ein schlechtes Jahr überbrücken kann. Hierzu schreibe ich zum Schluss des Artikels noch ein paar Worte.

Inhalt

1. Die drei Stufen zur finanziellen Freiheit

2. Einteilung in Risikoklassen. Die 40-40-20 Regel

3. Auswahl der Anlagen und Diversifikation

4. Finanzieller Schutz meiner Immobilieninvestments

5. Wann ich meine Ziele erreiche

6. Fazit

Die drei Stufen zur finanziellen Freiheit



In den Büchern geht es darum, sich in drei Schritten zur finanziellen Freiheit vorzuarbeiten. Erst sollst du dir einen finanziellen Schutz aufbauen, dann die finanzielle Sicherheit und schlussendlich die finanzielle Freiheit.

Finanzieller Schutz bedeutet, eine Summe an Bargeld im direkten Zugriff zu haben, falls mal der Worst Case eintritt. Also z. B., dass du krank wirst oder insolvent und deine Konten gesperrt werden. Das Geld muss also unter deinem Kopfkissen liegen. Aus Sicht der Rendite ist das zwar sehr schmerzhaft, dafür gibt es dir aber den Rückhalt und die Sicherheit, die nötig sind um wohlhabend zu werden und zu bleiben. Die Summe sollte dich ein Jahr über Wasser halten können. Bei mir entspricht das einer Summe von 25.000 €

Die zweite Stufe zum Wohlstand ist die finanzielle Sicherheit. Hierbei ist die Rede davon, dass du dir so viel Geld zur Seite zu legst, dass du deinen Lebensunterhalt mit der Rendite bestreiten kannst. Bei einer Rendite von 6 Prozent und einer monatlich benötigten Summe von 2.000 € brauche ich also 200.000 €.

Wie ich in meinen Zielen definiert habe, strebe ich eine Summe von 5.000 € als passive Einnahme an. Hiermit erreiche ich dann auch das Ziel der finanziellen Freiheit. Hier wende ich die gleiche Formel wie für die finanzielle Sicherheit an und komme auf 1.000.000 € benötigtes Kapital.

Lies: Mein Ziel: Reichtum und Glück

Nach aktuellem Stand habe ich nach Abzug meiner Verbindlichkeiten knapp 150.000 € Eigenkapital. Bei einer theoretischen Rendite von 6 % komme ich damit immerhin schon auf 750 € monatlich.

Da ich zu ungeduldig bin, etwas Risikobereiter und auch der Meinung bin, finanziell nicht so schlecht da zu stehen, werde ich die Regel, die drei Schritte der Reihe nach abzuarbeiten ein wenig nach meinen Vorstellungen modifizieren und meinen finanziellen Schutz parallel zur finanziellen Sicherheit aufbauen.


Einteilung in Risikoklassen. Die 40-40-20 Regel



Hier werde ich die Strategie von Bodo Schäfer für die Erreichung von Phase zwei, der finanziellen Sicherheit anwenden, die 40-20-20 Regel. 40 % werden absolut sicher angelegt und gehen direkt in mein Schließfach bei meiner Bank.

Die nächsten 40 % sollen in moderate Anlageklassen investiert werden. Hier denke ich an ETFs, Aktienfonds und Edelmetalle. Einen Teil möchte ich auch in P2P-Kredite investieren, welche ich nach aktuellem Wissensstand auch als mittlere Risikoklasse einschätze. Da hier aber weniger Erfahrung über einen langen Zeitraum besteht, als beim Aktienmarkt und es außerdem das Plattformrisiko gibt, schätze ich sie dennoch risikoreicher als ETFs und Aktienfonds ein und werde von daher maximal 20 % in P2P investieren.

Die restlichen 20 % fließen in risikoreiche Anlagen mit möglichst hohen Renditen, wie z. B. Aktien, spekulative Fonds und Beteiligungen an Unternehmen.

Da sich manche Investitionen erst ab einem bestimmten Betrag lohnen, werde ich die dafür nötigen Beträge jeweils in der niedrigeren Anlageklasse „parken“, bis die Summe ausreicht und eingesetzt werden kann.


Auswahl der Anlagen und Diversifikation



Wie ich bereits geschrieben habe, gehen die ersten 40 Prozent, also 60 € direkt in das sichere Schließfach. Die nächsten 40 Prozent teile ich in ETFs und P2P auf. Für die Auswahl der richtigen ETFs werde ich meinen befreundeten Banker interviewen, der seine Strategie auf eine Rente mit 55 Jahren ausgelegt hat. Was dabei herausgekommen ist, werde ich dir in einem folgenden Post schreiben. Meine Investments in P2P werde ich auf verschiedene Plattformen streuen. Anfangen werde ich mit den bekannten wie Mintos, Twino und Robocash. Wie viele Plattformen es im Endeffekt werden, mache ich davon abhängig, wie hoch der Aufwand, das Risiko und der Ertrag sich entwickelt.


Finanzieller Schutz meiner Immobilieninvestments



Wie bereits eingangs erwähnt, verwende ich den Cashflow aus meinen Immobilien nicht für die Finanzierung der drei Phasen zur finanziellen Freiheit. Natürlich sollen die Immobilien auch dafür sorgen, dass ich in Zukunft gut leben kann. Vorerst möchte ich aber erst auf der sicheren Seite sein und einen finanziellen Schutz für meine Immobilien erreichen.

Anders als bei meinem „privaten“ finanziellen Schutz, werde ich dieses Geld aber nicht im Schließfach meiner Bank aufbewahren, sondern ebenfalls in verschiedenen Risikoklassen anlegen. Da ich das Geld aber innerhalb von ein bis drei Monaten in Zugriff haben will, ist mein Spielraum begrenzt und muss anders ausgelegt werden, als in der oben erklärten Strategie.


Wann ich meine Ziele erreiche



Wenn ich von meiner Sparrate von 150 € pro Monat ausgehe, ist auch ohne großes Rechnen klar, dass es eine Ewigkeit dauert, bis ich meine Ziele erreiche.

Bei einer Sparquote von 60 € pro Monat für den finanziellen Schutz, brauche ich knapp 35 Jahre, bis ich die 25.000 € erreicht habe. Bei den übrigen 120 € rechne ich mit einer Rendite von 6 % und Reinvestition der Zinserträge. Hier brauche ich knapp 54 Jahre bis zur finanziellen Sicherheit und 69 Jahre bis ich meine erste Million auf dem Konto habe. In 69 Jahren bin ich 103 und die Million Euro hat nach Inflation wahrscheinlich nur noch ein Viertel der heutigen Kaufkraft.

Ich habe nicht vor, solange zu brauchen. Erstens ist diese Anlagestrategie nicht meine einzige, um die finanzielle Freiheit zu erreichen und zweitens werde ich den Sparbetrag kontinuierlich erhöhen und somit den Zeitraum stetig verkürzen.


Fazit



In diesem Beitrag habe ich mit dir die Strategie erarbeitet, wie ich meine goldene Gans züchte. Dazu gehört natürlich auch, dass alles Geld was in diese Strategie fließt, auch im System bleibt. Die Rendite soll ebenfalls dafür genutzt werden, meine Ziele möglichst schnell zu erreichen und wird direkt reinvestiert.

Für meine Strategie habe ich mich für die 40-40-20 Regel entschieden, welche ich im Prinzip schon auf eine 40-20-20-20 Regel aufgeweicht habe. Ich kann mir gut vorstellen, in Zukunft weitere Anpassungen vorzunehmen. Bodo Schäfer schlägt für Phase drei die 50-50 Regel vor, 50 Prozent für mittleres und 50 Prozent für hohes Risiko zu nutzen. Ob, wann und wie ich meine Strategie ändere, lasse ich dich natürlich wissen.

Hast du eine Strategie, um die finanzielle Freiheit zu erreichen oder bist du sogar schon finanziell frei? Habe ich dich ermutigt, einen ähnlichen Weg einzuschlagen? Oder hast du Ideen, wie ich meine Ziele noch schneller erreichen kann? Wenn ja, lass mir doch bitte einen Kommentar mit deinen Tipps oder mit deiner Meinung da.

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